Göttinger Klimabündnis

zur Vernetzung der Göttinger Klimainitiativen

Zuverlässige, bezahlbare und klimagerechte Wärmeversorgung für Göttingen!

Forderungen zur Wärmeplanung in Göttingen

Am 24. Februar hat die Stadtverwaltung den neuesten Klimabericht für die Stadt Göttingen vorgestellt. Das Ergebnis ist: Wir verfehlen alle Klimaziele deutlich, die CO2-Emissionen müssen in den kommenden Jahren viel schneller sinken. 42% der Göttinger Emissionen entstehen beim Heizen, hierbei werden Stand 2024 fast ausschließlich (94%) fossile und damit klimaschädliche Energieträger eingesetzt. Die Göttinger Wärmeversorgung hat damit drei große Probleme: Erstens ist sie klimaschädlich. Zweitens ist sie unzuverlässig Da die fossilen Energieträger importiert werden müssen, ist die Göttinger Wärmeversorgung abhängig von Staaten wie Russland, den USA und arabischen Ländern. ... mehr

Laudatio zum Göttinger Zivilcouragepreis 2026

an Merle Michaelsen

Warum sind wir heute hier? Heute geht es um die Die Bürgerstiftung Göttingen und die Ausschreibung ihres Zivilcouragepreises und um Merle Michaelsen Wer und was ist sie? Frau, Gynäkologin, Lebenspartnerin, Geliebte Tochter, Schwester, sportlich, traurig, glücklich???? Was weiß ich über Merle Michaelsen? gar nicht viel: Merle Michaelsen ist Mitglied der „Letzten Generation“ (Neue), despektierlich als Klimakleberin bezeichnet. Die Klimaaktivistinnen dieser Gruppe wurden tausendfach wegen ihrer Straßenblockaden angeklagt und 1000fach verurteilt. ... mehr

Alternative Verleihung des Göttinger Zivilcouragepreis 2026

Pressemitteilung des Göttinger Klimabündnis

Der Zivilcouragepreis der Bürgerstiftung Göttingen wird 2026 erneut nicht verliehen. Schade!! Die Bürgerstifung schreibt diesen Preis jährlich aus. Leider entsprach jetzt schon im 2. Jahr vermutlich kein Mensch den Kriterien der offiziellen Definition von Zivilcourage. Der Preis wird nun nicht vergeben. Zivilcourage ist der Mut und die Entschlossenheit, zum Schutz und Wohl anderer Menschen einzutreten, ungeachtet einer möglichen Gefährdung der eigenen Person und ohne einen eigenen Vorteil davon zu erwarten. ... mehr

„Das ist halt Jura!“ reicht nicht in diesem Staat

Kommentar einer Teilenhmerin zur Veranstaltung „Was darf der Staat“

„Das ist halt Jura!“ Prof. Murmann reagierte auf meinen Input und den meines Co-Redners mit dem Einwand, dass das, was wir aus den Gerichtsverfahren berichteten, zwar nicht unproblematisch sei, aber keineswegs spezifisch, er antwortete darauf mit dem Satz: „Das ist halt Jura!“ Er wisse um die Problematik, dass z.B. Staatsanwaltschaft und Richterperson sich häufig gut kennen, teils auch schon kollegial zusammengearbeitet hätten, wodurch die Trennung von Staatsanwaltschaft auf der einen Seite und Richterposition als neutrale Instanz verschwimmen könne. ... mehr

Was darf der Staat?

Beitrag einer Teilnehmerin auf der Podiumsveranstaltung des AStA am 14.1.26

Als ich mich für den Protest mit der Letzten Generation entschieden habe, habe ich damit gerechnet, dass ich meine Personalien abgeben muss. Nach ähnlichen Protesten mit anderen Gruppen (z.B. Extinction Rebellion) hatte ich Ordnungswidrigkeitsverfahren bekommen, da ich mich der Beschränkung der Versammlung auf den Gehwg durch die Polizei widersetzt hatte. Ich war also darauf gefasst, Bußgeldbescheide zu erhalten. Selbst als es erste Strafbefehle gab, war ich darauf vorbereitet. Da ich mit den Strafbefehlen nicht einverstanden war, legte ich Widerspruch ein, es kam zu Gerichtsverfahren und bisher wurde ich auch zweimal verurteilt. ... mehr