Wahlprüfsteine zu den Kommunalwahlen im Landkreis Göttingen

Pressemitteilung: BUND befragt Kandidierende und Parteien im Landkreis zu Umwelt- und Naturschutz

Geposted von " BUND Göttingen " am 09.09.2026

Zur Kommunalwahl am 13. September hat die BUND Kreisgruppe Göttingen alle zur Wahl stehenden Parteien und die Kandidierenden fürs Landratsamt mit 20 Ja-Nein-Fragen zu Windenergie, Radverkehr, Flächenschutz und mehr konfrontiert. Das Ergebnis ist erfreulich: Es herrscht überraschend viel Zustimmung.

Insbesondere Maßnahmen in den Bereichen erneuerbare Energien, Mobilität, Entsiegelung oder naturnahe Gestaltung von Flächen müssen von Stadt und Landkreis zusammen vorangetrieben werden. Die Standpunkte der Parteien und von den Kandidierenden für das Landratsamt sind jedoch nicht immer auf einen Blick ersichtlich und erfordern Zeit und Aufwand in der Recherche. Um den Bürger:innen eine informierte Wahl in Bereichen von Klima-, Umwelt- und Naturschutz zu ermöglichen, hat die BUND-Kreisgruppe Göttingen 20 „Ja oder Nein“-Fragen an alle zur Wahl stehenden Parteien und Personen geschickt. Diese Fragen sind auf der Website der Kreisgruppe ( www.bund-goettingen.de   ) nun als Wahlprüfsteine abrufbar. Sie verschaffen einen schnellen Überblick über die Position und ermöglichen so eine informierte Wahl.

Zu den Wahlprüfsteinen des BUND  

Viel Zustimmung – jetzt müssen Handlungen folgen

Katarina Fiedler, Vorstandsmitglied der Kreisgruppe, blickt erfreut auf die vielen Ja-Antworten: „Es scheint, als seien alle in den meisten Sachgebieten motiviert, zugunsten von Umwelt, Natur und Klima zu handeln. Diese Absichtserklärungen müssen nun von schnellem und konsequentem Handeln verfolgt werden! Uns dienen die Wahlprüfsteine also auch als Maßstab, an dem Wahlgewinner:innen sich in Zukunft messen müssen.“

Die BUND Kreisgruppe Göttingen fordert eine ambitionierte Kommunalpolitik, die Klimaschutz und Naturschutz konsequent umsetzt. Gleichzeitig müssen Veränderungen vor Ort gemeinsam mit den Menschen gestaltet werden. Eine starke Demokratie bedeutet, Beteiligung zu ermöglichen und zusammen nach zukunftsfähigen Lösungen zu suchen.

Fiedler führt weiter aus: „Während richtungsweisende Entscheidungen etwa zu Klimazielen auf europäischer oder Bundesebene getroffen werden, sind es die Kommunen, die die Hebel für konkrete Natur- und Umweltschutzmaßnahmen in der Hand halten. Umso wichtiger ist es, dass wir die Kommunalwahlen nutzen, um Natur- und Umweltschutzvorhaben unsere Stimme zu geben. Egal, wie Ihre Entscheidung ausfällt: Gehen Sie am 13.09. wählen und informieren Sie sich vorab, welche Partei Ihren Standpunkten am ehesten entspricht!“

Hinweis:

Der BUND ist ein überparteilicher Verein. Das bedeutet, dass er keiner Partei angehört und für keine Partei gezielt Wahlwerbung betreibt. Das Anliegen ist es, von den Parteien eine ehrliche Einschätzung ihrer Position einzuholen und darüber zu informieren. Als Mitgliederverband finanziert sich der BUND nur aus Spenden und Mitgliedsbeiträgen.

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